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29.11.2025
13:55 Uhr
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CSU-Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat die Proteste gegen den Gründungsparteitag der AfD-Jugend in Teilen als "gewaltbereit" bezeichnet. Er sprach von "Chaoten".

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Gewaltbereitschaft von Demonstranten gegen die Gründung einer neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen kritisiert. "Demonstrieren ist ein Grundrecht, deswegen muss man das ermöglichen. Sich versammeln ist auch ein Grundrecht, das muss man auch ermöglichen", sagte Dobrindt in einer Rede beim Landesparteitag der sächsischen CDU in Leipzig. "Aber ich kann nur sagen: Größten Respekt vor den Polizistinnen und Polizisten, wenn ich jetzt schon wieder sehe, wie Vermummte, wie Chaoten, wie Leute mit Bengalos, mit Fackeln, gewaltbereit auf die Polizei zugehen", sagte Dobrindt. "Es gibt kein Grundrecht, das es rechtfertigt, dass man gewaltsam gegen unsere Sicherheitskräfte vorgeht." Auf dem Video eines Journalisten sind wiederum Polizisten zu sehen , die mit Schlagstöcken auf Demonstrierende einschlagen und sie treten. Ein anderes Video zeigt, wie eine Hundertschaft der Polizei mit Schlagstöcken auf eine Demo-Gruppe zurennt und die Menschen dort schlägt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.