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02.03.2026
17:21 Uhr
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Moderatorin und Werbe-Ikone Verona Pooth ("Da werden Sie geholfen") hofft gut vier Jahre nach dem spektakulären Diebstahl ihres Schmuckes durch Einbrecher auf ein Entgegenkommen von Versicherungen. Nach einer Klage der Eheleute Pooth gegen einen Versicherungsmakler hat das Landgericht Düsseldorf jetzt eine gütliche Einigung angeregt. Der Vorschlag der Richter sieht ein Drittel des geforderten Schadenersatzes vor, der sich nach Gerichtsangaben auf knapp 700.000 Euro belaufe. Zudem könnte auch eine weitere Zahlung der Hausratversicherung in Betracht kommen. Darüber sollen jetzt verhandelt werden. Das Landgericht Düsseldorf will danach am 11. Mai eine Entscheidung bekanntgeben. "Also ich wusste, dass es darauf hinauslaufen wird, dass man sich irgendwo einigen muss. Und natürlich bin ich nicht begeistert", sagte Pooth nach dem Prozesstag in dem Zivilverfahren. Es habe auch Momente gegeben, in den sie gedacht habe, "diesen ewigen Druck oder Schmerz immer noch weiter mit sich rumzutragen mit dieser Geschichte, ist sehr belastend". Verona und Franjo Pooth werfen einer Maklerfirma Pflichtverletzungen vor. Erst nach dem Diebstahl des Schmuckes habe sich herausgestellt, dass sie unterversichert gewesen seien, schilderte Verona Pooth. Die Maklerfirma habe hingegen erklärt, dass sie keine Pflichtverletzung begangen habe, wie eine Sprecherin des Landgerichtes vor Prozessbeginn erläuterte. © dpa-infocom, dpa:260302-930-758870/1