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26.01.2026
10:10 Uhr
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Bei einem Schiffsunglück auf den Philippinen sind mindestens 18 Menschen gestorben. Hunderte Passagiere wurden gerettet, nach vielen wird noch gesucht.

Bei einem Schiffbruch im Süden der Philippinen sind nach Angaben der philippinischen Küstenwache mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Das Schiff M/V Trisha Kerstin 3 hatte Behördenangaben zufolge 359 Menschen an Bord – 332 Passagiere und 27 Crew-Mitglieder. Das Unglück passierte auf dem Weg von der Stadt Zamboanga auf der Insel Mindanao zur Insel Jolo. Die philippinische Nachrichtenagentur pna sprach unter Berufung auf den örtlichen Gouverneur von mindestens zwölf Toten, 316 Menschen wurden gerettet. Nach den vermissten 24 Personen werde noch gesucht. Die Küstenwache sei im Einsatz, um mögliche Überlebende zu orten. Zudem hätten die philippinische Marine und Luftwaffe Einsatzkräfte entsandt. Die genauen Hintergründe sind bislang nicht bekannt. Das Archipel besteht aus mehr als 7.000 Inseln. Wegen unzureichender Sicherheitsstandards und Überbelegung kommt es häufig zu Schiffsunfällen. 2023 waren bei einem Feuer auf einer Passagierfähre im Süden des Landes fast 30 Menschen gestorben. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in den philippinischen Gewässern 1987, als eine Fähre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4.000 Menschen kamen damals ums Leben.