Zeit 12.02.2026
20:30 Uhr

Olympische Winterspiele 2026: Deutschlands Rodelteam gewinnt Gold im Staffelwettbewerb


Die favorisierten deutschen Rodlerinnen und Rodler haben Gold in der Teamstaffel gewonnen. Silber ging an das Team aus Österreich.

Olympische Winterspiele 2026: Deutschlands Rodelteam gewinnt Gold im Staffelwettbewerb
Das deutsche Rennrodelteam hat seinen Erfolgslauf bei Olympia fortgesetzt: Im Staffelwettbewerb holte die deutsche Mannschaft Gold im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo. Silber ging an Österreich, Bronze an Italien. Die Einsitzer-Olympiasieger Max Langenhan und Julia Taubitz rasten gemeinsam mit den Doppelsitzern Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie Dajana Eitberger und Magdalena Matschina zum Sieg. In einem packenden Rennen setzten sich die deutschen Rodler gegen Österreich (+0,542 Sekunden) und Italien (+0,849) durch und unterstrichen ihre Ausnahmestellung als Medaillenlieferant für das Team Deutschland. Seit der Einführung der Staffel-Disziplin 2014 stand immer Deutschland ganz oben auf dem Olympia-Podest. Für das deutsche Rodelteam war es zum Abschluss der Wettkämpfe in Norditalien insgesamt das dritte Gold und die fünfte Medaille. Mit ihrer insgesamt siebten Goldmedaille stiegen Wendl und Arlt zu Deutschlands erfolgreichsten Winterolympioniken auf. Das bayerische Duo hatte am Mittwoch schon im Doppelsitzer Bronze gewonnen. "Unser letzter Olympialauf war noch mal richtig schön. Wir genießen jetzt den Moment. Das ist der krönende Abschluss", sagte Arlt nach seinem wohl letzten Olympia-Rennen. Rodel-Cheftrainer Patric Leitner kündigte im ZDF an: "Die Mannschaft wird heute das deutsche Haus zerlegen." DOSB-Präsident Thomas Weikert schwärmte von einer "Lebensleistung". "Die gesamte Mannschaft verneigt sich vor euch", sagte Weikert über die "beiden Tobis". Ukrainische Rodler senden Zeichen an das IOC Julia Taubitz und Max Langenhan feierten durch den Teamerfolg ihr zweites Gold nach ihren Einzelsiegen. Dajana Eitberger, die am Vortag mit Debütantin Magdalena Matschina Silber bei der Olympia-Premiere im Frauen-Doppel holte, freute sich über ihr erstes Gold. Stunden nach den aufwühlenden Ereignissen um den disqualifizierten ukrainischen Skeletonsportler Wladyslaw Heraskewytsch spielte die Sportpolitik noch immer eine Rolle im Cortina Sliding Centre. Heraskewytschs Landsleute knieten vor ihrer Staffel nieder und reckten ihre Helme in den Himmel , eine Geste der Solidarität und ein Zeichen an das IOC.