Zeit 25.11.2025
15:29 Uhr

Olympische Spiele in Cortina d'Ampezzo: Langläuferin Victoria Carl verpasst nach positivem Dopingtest Olympia


Victoria Carl darf nach ihrem Dopingbefund nicht an den Winterspielen 2026 teilnehmen. Ein Urteil der Nationalen Anti-Doping-Agentur steht indes weiter aus.

Olympische Spiele in Cortina d'Ampezzo: Langläuferin Victoria Carl verpasst nach positivem Dopingtest Olympia
Die deutsche Olympiasiegerin im Skilanglauf, Victoria Carl, verpasst nach ihrem positiven Dopingtest im Sommer die Olympischen Winterspiele im Februar 2026. Eine Teilnahme sei "nach aktuellem Verfahrensstand ausgeschlossen", teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit . Über den "Stand des sportrechtlichen Verfahrens" informierten die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) und der Deutsche Skiverband (DSV) unmittelbar vor dem Start der neuen Weltcup-Saison der Skilangläuferinnen im finnischen Ruka. Ein offizielles Urteil der Nada steht indes weiter aus. Wie der DSV mitteilte, bleibt Carl "wegen des Verdachts eines Dopingverstoßes (...) weiterhin vorläufig vom Trainings- und Wettkampfbetrieb ausgeschlossen". Die Nada schrieb von einem Sanktionsvorschlag über eine Sperre von zwei Jahren, die sie am 22. September erlassen habe. Seitdem verhandelten Nada und Carl demnach über "die einvernehmliche Beendigung des sportrechtlichen Verfahrens". Im weiteren Verfahrensverlauf soll laut Nada "über die Akzeptanz des Sanktionsbescheids oder die Einleitung eines Disziplinarverfahrens vor dem Deutschen Sportschiedsgericht entschieden" werden. Carl wurde positiv auf den Wirkstoff Clenbuterol getestet Die 30 Jahre alte Thüringerin war nach der vergangenen Weltcupsaison, die sie auf Platz zwei der Gesamtwertung abgeschlossen hatte, Ende Juli bei einer Probe positiv auf den Wirkstoff Clenbuterol getestet worden. Wie Carl und der Deutsche Skiverband anführten, sei der Wirkstoff in einem Hustensaft enthalten gewesen, welcher der Athletin von einem Bundeswehr-Arzt verabreicht worden war. Carl zeigte sich enttäuscht von der Sperre: "Es war bereits eine sehr harte Zeit, in der ich immer gehofft habe, dass sich noch alles zum Guten wenden könnte", wird die Olympiasiegerin in der Mitteilung des DSV zitiert. "Es fällt mir nach wie vor schwer zu akzeptieren, dass eine Unachtsamkeit und eine falsche medizinische Behandlung nun dazu führen, dass mein Olympiatraum zerplatzt. Gleichzeitig hoffe ich auf eine zeitnahe und angemessene Entscheidung, die mir zumindest eine realistische Fortsetzung meiner Karriere ermöglicht." Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.