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01.02.2026
01:26 Uhr
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Der Bundestagspräsidentin zufolge sollten die öffentlich-rechtlichen Sender sich mehr Fragen stellen lassen. Es müsse eine "selbstreflektierende Korrektur" geben.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr politische Liveberichterstattung und Selbstreflexion gefordert. "Ich verteidige den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber er muss sich auch Fragen stellen lassen. Nach der Effizienz, der Neutralität, der Ausgewogenheit", sagte sie der Bild am Sonntag . Schwierig werde es, "wenn die veröffentlichte Meinung sich immer mehr von der öffentlichen Meinung verabschiedet". Klöckner forderte, dass sich ARD und ZDF regelmäßig selbst hinterfragen müssten. "Da muss es dann auch eine selbstreflektierende Korrektur geben", sagte die 53-Jährige. Die CDU-Politikerin sprach sich für mehr politische Liveberichterstattung aus. "Ich freue mich, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk es sehr ernst nimmt, auch Bundestagsdebatten zu übertragen", sagte sie. "Manchmal sind Bundestagsdebatten von der Relevanz her für die Bevölkerung wichtiger als manche Sendung aus der Konserve." Klöckner hat sich in der Vergangenheit mehrfach kritisch gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gezeigt. Kurz nach ihrer Wahl als Bundestagspräsidentin hatte sie im vergangenen Jahr auf Instagram ein Reel eines anderen Accounts geteilt , in dem sich der Nutzer darüber freute, dass Friedrich Merz die ZDF-Journalistin Dunja Hayali in einem Interview "fertiggemacht" habe. Dafür bekam sie viel Kritik.