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01.03.2026
07:46 Uhr
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In Berlin und anderen Teilen Deutschlands fahren Busse, U-Bahnen und Trams wieder. In der Nacht endeten die zweitägigen Streiks der Gewerkschaft Ver.di.

Nach zweitägigen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr fahren in den meisten Regionen Deutschlands die Busse, U-Bahnen und Trams wieder. Offiziell endete der Streik in dieser Nacht. Die Gewerkschaft Ver.di hatte zu dem Arbeitskampf aufgerufen. Einige Nahverkehrsunternehmen könnten aber auch an diesem Sonntag noch von Ausständen betroffen sein. Züge der Deutschen Bahn und S-Bahnen im Fern- und Regionalverkehr fahren regulär. In Berlin rollte der ÖPNV am frühen Morgen gegen 3 Uhr Schritt für Schritt wieder an. Der Verkehr von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen startet wie geplant, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe mit. Die BVG-Linien seien damit wieder ohne streikbedingte Einschränkungen unterwegs. Es könnte weitere Streiks geben In den meisten Regionen war es der zweite Warnstreik während der laufenden Tarifrunde. Bereits Anfang Februar stand der Nahverkehr für 24 Stunden nahezu bundesweit still. Vom Warnstreik ausgenommen waren in den vergangenen Tagen Niedersachsen und Baden-Württemberg. In Niedersachsen gilt noch bis Ende März eine Friedenspflicht, in Baden-Württemberg könnte es nächste Woche zu Warnstreiks kommen. Ver.di verhandelt in allen 16 Bundesländern gerade um bessere Arbeitsbedingungen . Die Gewerkschaft fordert etwa kürzere Wochenarbeits- und Schichtzeiten für ÖPNV-Beschäftigte. Außerdem will die Dienstleistungsgewerkschaft längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit durchsetzen. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Ein Ende des Tarifkonflikts ist derzeit noch nicht in Sicht – Warnstreiks bleiben damit weiter möglich.