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12.02.2026
13:05 Uhr
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Unter Donald Trump verschärften sich die Spannungen zwischen den Nato-Verbündeten. Bei einem Treffen zeigen sich die USA zufrieden mit jüngsten Bemühungen der Europäer.

Die US-Regierung hat sich bei einem Nato-Treffen in Brüssel zufrieden mit europäischen Bemühungen im Militärbündnis gezeigt. 2025 habe man eine Neujustierung gesehen und die Europäer hätten sich verpflichtet , sich federführend um die konventionelle Verteidigung zu kümmern, sagte US-Staatssekretär Elbridge Colby im Hauptquartier des Militärbündnisses. Colby sagte weiter, es gebe nun "eine sehr starke Grundlage, um partnerschaftlich zusammenzuarbeiten – mit einer Nato 3.0, die auf Partnerschaft statt Abhängigkeit beruht". Es gehe um eine Rückkehr zu dem, wofür die Nato ursprünglich gedacht gewesen sei. Dies seien Verteidigung und Abschreckung, sagte Colby, der in Vertretung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nach Brüssel gereist war. US-Präsident Donald Trump fordert schon lange, dass die europäischen Staaten mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit übernehmen sollen. Das lange von den USA dominierte Militärbündnis müsse zu einer "europäisch geführten Nato" werden. Die europäischen Staaten hatten angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ihren jeweiligen Verteidigungshaushalt deutlich erhöht. Im vergangenen Jahr verpflichteten sich die Nato-Verbündeten zu Verteidigungsausgaben in Höhe von insgesamt fünf Prozent ihrer jährlichen Wirtschaftsleistung. Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte zeigte sich bei dem Treffen zufrieden. Er verwies dabei konkret auf die von der deutschen Bundesregierung geplante Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Diese sollen bis 2029 auf knapp 153 Milliarden Euro steigen und würden dann fast dreimal so hoch liegen wie noch 2021. Angesichts der Tatsache, dass sich die USA künftig stärker um die Lage im Pazifik kümmern müssten, sei es entscheidend, dass Europa und Kanada mehr Verantwortung übernähmen, sagte Rutte. In der Nato nähren die Entwicklungen die Hoffnung, dass der Streit über die Lastenteilung im Bündnis beendet sein könnte. Trump hatte in diesem zeitweise sogar mit einem Nato-Austritt gedroht. Da die Abschreckung der Nato maßgeblich auf den militärischen Fähigkeiten der USA basiert, würde dies ihre Existenz bedrohen.