Zeit 13.02.2026
06:00 Uhr

Münchner Sicherheitskonferenz: Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wird


In München beginnt die Sicherheitskonferenz. Nach dem Schock von 2025 – wie ungemütlich wird es für Europa dieses Mal? Und: Was tun gegen Rechtsextremismus an Schulen?

Münchner Sicherheitskonferenz: Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wird
Am Freitag startet die Münchner Sicherheitskonferenz, bei der es in diesem Jahr vor allem um die transatlantischen Beziehungen gehen soll. Die Delegation der USA wird diesmal von US-Außenminister Marco Rubio angeführt . Wolfgang Ischinger, der Konferenzleiter, kündigte an, dass insgesamt mehr als 50 US-Kongressmitglieder erwartet würden. Europas Fähigkeit, "sich selbst künftig stärker mit eigenen Kräften durchzusetzen", weltweite Konflikte wie der Krieg in der Ukraine und die kriselnden transatlantischen Beziehungen seien thematische Schwerpunkte der Konferenz. Im vergangenen Jahr hatte US-Vizepräsident JD Vance in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Europäer heftig angegangen. Was ist von Rubios Auftritt, aber auch von der Konferenz insgesamt zu erwarten? Anna Sauerbrey , außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, blickt im Gespräch mit Moses Fendel voraus. Bundesweit steigt die Zahl rechtsextremer Vorfälle an deutschen Schulen . Der Soziologe Klaus Hurrelmann, der seit Jahrzehnten die deutsche Jugend erforscht, geht davon aus, dass rund 30 Prozent der 12- bis 25-Jährigen mittlerweile eine gefestigt rechtsextreme Weltsicht haben oder damit sympathisieren. Studien zufolge seien Krisenerfahrungen gepaart mit Zukunftsängsten der Grund dafür. Was rechtsextreme Positionen in unsicheren Zeiten so anschlussfähig mache, sei ihre Eindeutigkeit. Da rechtsextreme Vorfälle zunächst einmal eine Sache der Lehrkräfte sind, werden nicht alle Fälle statistisch erhoben. Was könnte helfen, den Rechtsextremismus an Schulen zu bekämpfen und zurückzudrängen? Was kann der Westen Deutschlands hierbei vom Osten lernen? Und wie gut werden die gewonnenen Erkenntnisse an den Schulen umgesetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Vanessa Vu , Redakteurin im Dossier der ZEIT. Sie hat gemeinsam mit einem Team zum Thema recherchiert und dafür mit Lehrkräften, Forschenden sowie Schülerinnen und Schülern gesprochen. Und sonst so? Zwei bis drei Tässchen Kaffee am Tag senken möglicherweise das Risiko, an Demenz zu erkranken. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg , Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .