Zeit 26.02.2026
20:56 Uhr

Mittlerer Osten: US‑Druck auf den Iran – wie nah sind wir einem neuen Krieg?


Kriegsschiffe vor der Küste, Raketen in Stellung, Alarmbereitschaft auf beiden Seiten. Über die Situation im Iran sprechen wir in "Was jetzt? – Die Woche".

Mittlerer Osten: US‑Druck auf den Iran – wie nah sind wir einem neuen Krieg?
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben einen neuen Höhepunkt erreicht: Während die USA immer mehr Kriegsschiffe, Flugzeuge und Soldaten in den Mittleren Osten verlegen, werden im Iran Raketenfabriken repariert, Luftabwehrstellungen verstärkt und Proteste weiterhin repressiv niedergeschlagen . Gleichzeitig ringt die Diplomatie um einen letzten Ausweg. In Genf wird über eine Art "Atomdeal 2.0" verhandelt , der das Nuklearprogramm des Iran erneut begrenzen und im Gegenzug Sanktionen lockern soll. Doch das von Donald Trump gesetzte Ultimatum läuft in wenigen Tagen aus. Die USA sind bereit, militärisch einzugreifen, sollte es bis dahin nicht zu einer Einigung kommen. Währenddessen demonstrieren Russland und China mit gemeinsamen Marineübungen vor der Küste des Iran symbolisch Rückhalt für das Mullah-Regime. Immer mehr Regierungen rufen ihre Bürger mit ungewöhnlich deutlichen Worten dazu auf, den Iran zu verlassen – ein Warnsignal, das an die Vorphase früherer Konflikte erinnert. Gehen die USA noch von einem Deal aus – oder planen sie bereits militärische Angriffe? Wie bereitet sich der Iran vor? Und wie nah steht die Region an einem neuen Krieg? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in der 129. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Omid Rezaee , ZEIT-Volontär und Iran-Experte. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube . Redaktionsleitung und Moderation: Dilan Gropengiesser Postproduktion: Simon Schmalhorst, Dilan Gropengiesser Redaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano, Fish&Clips Studentische Unterstützung: Luisa Holzkamp Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin