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26.01.2026
11:19 Uhr
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Ein Prozent der deutschen Bevölkerung wird per Zufallsverfahren für den Mikrozensus befragt. Zentrales Thema in diesem Jahr ist die Wohnsituation der Deutschen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat mit der jährlichen Mikrozensus-Erhebung begonnen. Die Statistiker bitten zufällig ausgewählte Haushalte um ihre Unterstützung. Von Januar bis Dezember wird ein Prozent der Bevölkerung in privaten Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften nach einem Zufallsverfahren ausgewählt und zu Themen wie Arbeit, Lebensbedingungen oder Wohnsituation befragt. "Stellvertretend für viele andere Menschen in Deutschland geben sie Auskunft zu Themen wie Familie , Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung, Migration, Einkommen und Lebensbedingungen, Wohnsituation sowie Internetnutzung", teilte das Bundesamt mit. Die Ergebnisse des Mikrozensus sind öffentlich zugänglich und werden von Politik , Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien genutzt. Zusatzthema dieses Jahr: Wohnen 2026 werden zudem vertiefende Fragen zum Thema Wohnen gestellt. Dieses Zusatzprogramm wird alle vier Jahre durchgeführt und soll über die Eigentumsquote, Wohnfläche oder die durchschnittliche Mietbelastung der Haushalte in Deutschland aufklären. Damit sollen die Daten umfassende Informationen über die aktuelle Wohnsituation der Menschen in Deutschland liefern. Laut dem Bundesamt werden die ausgewählten Haushalte von den jeweils zuständigen Landesämtern angeschrieben und sind gesetzlich zur Auskunft verpflichtet. Der Mikrozensus-Fragebogen könne online oder auf Papier ausgefüllt werden, einige Landesämter würden auch Interviews durchführen. Erste Ergebnisse werden dann rund drei Monate nach Ende des Erhebungsjahres veröffentlicht.