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11.12.2025
12:34 Uhr
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Wolfgang Krach gibt nach zehn Jahren seinen Posten als "SZ"-Chefredakteur auf. Es soll unterschiedliche Vorstellungen für die Zukunft der Zeitung gegeben haben.

Wolfgang Krach tritt zum Jahresende als Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung (SZ) ab. Das gab der Verlag in einer Pressemitteilung bekannt. Krach habe den Gesellschaftern wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die Gestaltung der Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung der SZ seinen Rückzug angeboten. Man habe sich einvernehmlich auf eine Trennung geeinigt. "Ich hatte – mit allen Höhen und Tiefen – 23 fantastische Jahre bei der SZ, davon 18 Jahre in der Chefredaktion. Auf diese Zeit blicke ich dankbar und glücklich zurück", sagte Krach. SZ -Geschäftsführer Christian Wegner dankte Krach für seinen langjährigen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. "Seine Leidenschaft für die Redaktion und sein Einsatz für journalistische Exzellenz haben unser Haus über Jahre hinweg entscheidend geformt", sagte er. Krach soll der SZ weiter verbunden bleiben. Wie genau die Zusammenarbeit in Zukunft aussehen wird, ließ der Verlag offen. Der 62-Jährige war 2003 vom Spiegel zur SZ gewechselt und dort zunächst als geschäftsführender Redakteur und Leiter des Newsdesks tätig. Im Jahr 2007 wurde er stellvertretender Chefredakteur, seit 2015 führt er die Redaktion als Chefredakteur. Ab kommendem Jahr leitet Judith Wittwer die Redaktion als alleinige Chefredakteurin. Sie führte die Redaktion seit 2020 gemeinsam mit Krach in einer Doppelspitze. Ulrich Schäfer bleibt stellvertretender Chefredakteur. Ob es eine Nachfolge in einer Doppelspitze wie bisher gibt, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.