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10.01.2026
20:50 Uhr
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Die venezolanische Friedensnobelpreisträgerin María Machado hat dem US-Präsidenten ihren Preis angeboten – der zeigte Interesse. Das Nobelinstitut hat sich eingeschaltet.

Nach Äußerungen der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado über eine Weitergabe des Friedensnobelpreises an US-Präsident Trump hat das norwegische Nobelinstitut eine Übertragung des Preises öffentlich ausgeschlossen. In einer Erklärung des Institutes hieß es, dass der Friedensnobelpreis nicht übertragen, geteilt oder widerrufen werden kann. Nach den Statuten der Nobelstiftung sei die Entscheidung über eine Verleihung endgültig und unwiderruflich, teilte das Institut in Oslo mit. Wie unter anderem die New York Times berichtete, hatte die venezolanische Preisträgerin in einem Interview des US-Senders Fox News kürzlich angedeutet, ihre Auszeichnung an den US-Präsidenten weiterzugeben. Trump, der sich selbst immer wieder ein Anrecht auf diesen Preis zugesprochen hatte, bezeichnete den Schritt als "große Ehre". Indessen sei es "eine große Blamage für Norwegen", dass er den Preis nicht erhalten habe, fügte er laut New York Times hinzu. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.