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22.12.2025
20:04 Uhr
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Lustlosigkeit heißt Krise. Gerade in Beziehungen. Warum? Die Autorin Maria Popov spricht über Performancedruck, Asexualität und wieso wir alle zum Kein-Bock-Club gehören.

"Ich finde Sex meist überbewertet", sagt die Moderatorin und Autorin Maria Popov, manchmal auch, weil sie es geil finde, dass Menschen darauf nicht klarkämen. Denn selbst wenn alle es kennen: Wer keinen Bock auf Sex hat, spricht nicht gerne darüber. Viele schämen sich sogar. Weil sie denken, mit ihnen stimmt etwas nicht. "Eine Sex-Absage kann auch bedeuten, dass Menschen sich nicht geliebt fühlen", sagt Maria im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Auf der Bühne des literarischen und politischen Frohen Festivals spricht Maria über ihre Jugend und den Schmerz, sich falsch zu fühlen, weil sie angeblich zu spät zünden würde. Die Entlastung, als sie für sich selbst das Label Asexualität entdeckte. Und warum Bocklosigkeit uns alle angeht. Die ganze Folge ist direkt oben auf dieser Seite zu hören. Mehr zu unserer Gästin Maria Popov ist Journalistin, Moderatorin und Schauspielerin. Acht Jahre lang klärte sie auf YouTube und TikTok im Jugendformat "Auf Klo" über Sex, Liebe und Beziehungen auf. Mittlerweile moderiert sie unter anderem das Nachfolgeformat " Das letzte Gespräch" . 2025 ist ihr erstes Buch erschienen: Kein Bock Club – warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben . Mehr zum Sexpodcast Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst . Falls du eine Frage oder Anregung hast, schreib uns eine E-Mail an istdasnormal@zeit.de . Oder stelle deine Frage als Sprachnachricht und schicke die Datei ebenfalls an die E-Mail-Adresse.