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10.01.2026
22:04 Uhr
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Nachdem der Freilassung von Gefangenen in Venezuela forderten die USA Nicaragua zu einem ähnlichen Schritt auf. Jetzt sind wohl mehrere Menschen frei gekommen.

Nach einer Forderung der USA sind in Nicaragua nach Angaben der Regierung mehrere Gefangene aus Gefängnissen entlassen worden. Das teilte die Regierung von Präsident Daniel Ortega mit. Eine genaue Zahl der Entlassenen oder die Gründe für ihre Inhaftierung wurden nicht genannt. Wie die Oppositionsführerin Ana Margarita Vijil der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte, sind unter den Freigelassenen der ehemalige Bürgermeister Oscar Gadea und der Pastor Rudy Palacios. Über die Zahl der Entlassenen konnte auch Vijil keine Angaben machen. Einen Tag zuvor hatte die US-Botschaft in Nicaragua das Land zur Freilassung von mehr als 60 politischen Gefangenen aufgerufen. Dabei verwiesen die USA auf Venezuela, wo in der vergangenen Woche Oppositionelle aus Gefängnissen entlassen wurden. Weitere Festnahmen nach Maduros Gefangennahme Der linksgerichtete nicaraguanische Präsident Daniel Ortega und seine Stellvertreterin Rosario Murillo gelten als enge Verbündete Maduros, der Anfang Januar bei einer US-Militäraktion in Venezuela gefangen genommen und in die USA gebracht worden war. Seither sollen mindestens 60 Menschen in Nicaragua festgenommen worden sein, weil sie angeblich die Gefangennahme von Maduro gefeiert oder begrüßt haben sollen. Das geht aus Medienberichten und Angaben der Menschenrechtsgruppe Blue and White Monitoring hervor. Die Festnahmen erfolgten demnach ohne vorliegenden Haftbefehl und ausschließlich auf Grundlage von Meinungsäußerungen in Onlinediensten und im privaten Kreis. Ob einige diese Festnahmen im Rahmen der nun erfolgten Freilassungen wieder aufgehoben wurden, ist derzeit noch unklar.