Zeit 06.03.2026
00:47 Uhr

Landtagswahl : Grüne und CDU liegen in Baden-Württemberg laut Umfrage gleichauf


Zwei Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Grünen den Abstand zur CDU geschlossen. Die meisten Parteien verlieren dagegen an Zustimmung.

Landtagswahl : Grüne und CDU liegen in Baden-Württemberg laut Umfrage gleichauf
Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg liegen CDU und Grüne in einer aktuellen Umfrage gleichauf. Laut ZDF-Politbarometer kommen sowohl die Christdemokraten von Spitzenkandidat Manuel Hagel als auch die Grünen von Spitzenkandidat Cem Özdemir auf jeweils 28 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt mit 18 Prozent die AfD vor der SPD mit acht Prozent. Die FDP kann mit 5,5 Prozent auf einen Verbleib im Stuttgarter Landtag hoffen, während die Linke mit ebenfalls 5,5 Prozent erstmals in das Landesparlament einziehen könnte. Im Vergleich zur Vorwoche legen die Grünen damit drei Prozentpunkte zu, während die CDU einen Punkt gewinnt. Die AfD und die SPD büßen jeweils einen Punkt ein, während die FDP und die Linke jeweils einen halben Punkt verlieren. In vorherigen Umfragen hatte die CDU über Monate teils deutlich vor den Grünen gelegen. Fast die Hälfte der Wähler wünscht sich Özdemir als Ministerpräsidenten Auf die Frage, wen die Wählerinnen und Wähler am liebsten als neuen Ministerpräsidenten hätten, sieht die Umfrage wenig Veränderung: 47 Prozent nannten Özdemir, 24 Prozent Hagel und acht Prozent Markus Frohnmaier von der AfD. Eine Koalition abseits der AfD wäre mit Blick auf die aktuelle Erhebung nur zwischen CDU und Grünen möglich. Derzeit regiert in Baden-Württemberg ein Bündnis aus Grünen und CDU unter dem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, der nicht mehr antritt. Nach Angaben der Meinungsforscher sind aber noch größere Veränderungen möglich. 32 Prozent der Befragten wüssten noch nicht sicher, ob und wen sie wählen wollen. Für die Umfrage hat die Forschungsgruppe Wahlen am Mittwoch und Donnerstag 1.069 Wahlberechtigte in Baden-Württemberg telefonisch und online befragt. Die Fehlertoleranz bei den Ergebnissen liegt zwischen zwei und drei Prozentpunkten.