Zeit 03.01.2026
04:12 Uhr

Künstliche Intelligenz: Musks KI-Chatbot Grok generiert Entschuldigung für Bilder von Kindern


Der KI-Chatbot Grok hat auf X Texte generiert, die wie das Zugeben eines Fehlers wirken. Der Chatbot hatte zuvor sexualisierte Bilder von Kindern erstellt und geteilt.

Künstliche Intelligenz: Musks KI-Chatbot Grok generiert Entschuldigung für Bilder von Kindern
Nach Kritik an mithilfe künstlicher Intelligenz generierten sexualisierten Bildern von Kindern hat Elon Musks KI-Chatbot Grok auf der Plattform X eine Entschuldigung generiert. Auf X können sich Nutzer direkt an Grok wenden. Zuvor hatte Grok mit der Generierung sexualisierter Fotos von Erwachsenen und Kindern Empörung bei ihnen ausgelöst. Es seien "Schwachstellen in unseren Sicherheitsvorkehrungen festgestellt" worden, hieß es daraufhin in einem Post des KI-Chatbots auf X. Diese sollten nun "mit größter Dringlichkeit" behoben werden. "Die Verbreitung von kinderpornografischem Material ist illegal und verboten", schrieb die KI. Bislang können Nutzer Grok dazu auffordern, freizügige Bilder von Menschen zu generieren. Dabei wurden bald Grenzen überschritten. Nachdem ein Nutzer bei Grok die Forderung nach einer Entschuldigung eingegeben hatte, schrieb der Chatbot , er entschuldige sich dafür, ein Bild von zwei Mädchen im Teenageralter "in sexualisierten Outfits" erstellt und geteilt zu haben. "Es handelte sich um ein Versagen unserer Sicherheitsvorkehrungen, und ich entschuldige mich für alle dadurch entstandenen Schäden", schrieb Grok auf X. Sexualisierte Bilder von Kindern und Deepfakes von Frauen In einem Post von Grok hieß es, dass es "vereinzelte" Fälle gegeben habe, "in denen Nutzer KI-generierte Bilder von Minderjährigen in knapper Bekleidung angefordert und erhalten" hätten. Eine offizielle Stellungnahme von Musk gab es dazu bislang nicht. Medienberichten zufolge sollen auch Frauen von sogenannten Deepfakes durch Grok betroffen sein. Laut Politico ermittelt die Pariser Staatsanwaltschaft inzwischen zur Verbreitung der sexualisierten Deepfakes. Demnach hatten zwei französische Abgeordnete sich an die Staatsanwaltschaft gewandt, nachdem Tausende Deepfakes von Grok erstellt worden waren.