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29.01.2026
12:34 Uhr
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Mit den Stimmen aller Fraktionen setzt der Schleswig-Holsteinische Landtag ein Zeichen für den besseren Schutz von kritischer Infrastruktur wie Stromnetzen, Datenverbindungen und Verkehrswegen. Angestoßen hatte das Thema die FDP-Fraktion mit einem Antrag, wonach die Landesregierung noch in diesem Jahr eine Strategie zum Schutz von kritischer Infrastruktur vorlegen soll. Dieser Antrag scheiterte. Zustimmung erhielt ein Alternativantrag der regierungstragenden Fraktionen von CDU und Grünen. Der FDP-Fraktionschef Christopher Vogt sagte, der jüngste Brandanschlag auf das Stromnetz in Berlin habe gezeigt, wie einfach es sei, große Schäden anzurichten. Innenministerin Magdalena Finke (CDU) betonte, das Land bereite sich auf Szenarien wie Blackouts vor. Man müsse aus jedem Ereignis lernen und die Pläne überprüfen. Deswegen habe es Anfang Januar ein Treffen mit Energieversorgern, Netzbetreibern, Verbänden und dem Energiewendeministerium gegeben. "Die zentrale Erkenntnis aus unserem Spitzengespräch ist, dass die Netzbetreiber und auch wir bereits Maßnahmen zum Schutz der kritischen Infrastruktur konsequent ergriffen haben", so Finke. © dpa-infocom, dpa:260129-930-613663/1