Zeit 16.02.2026
17:15 Uhr

Konzert von Taylor Swift: IS-Anhänger wegen Anschlagsplan auf Eras-Konzert in Wien angeklagt


Ein mutmaßlicher IS-Sympathisant soll im August 2024 ein Attentat auf ein Taylor-Swift-Konzert geplant haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

Konzert von Taylor Swift: IS-Anhänger wegen Anschlagsplan auf Eras-Konzert in Wien angeklagt
Eineinhalb Jahre nach der Absage mehrerer Taylor-Swift-Konzerte in Wien ist ein mutmaßlicher Sympathisant der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angeklagt worden. Der heute 21-jährige Österreicher soll ein Attentat auf das erste der drei Konzerte Anfang August 2024 geplant haben. Die Anklage umfasst mutmaßliche terroristische Straftaten , die Beteiligung an einer kriminellen Organisation sowie weitere Delikte. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Verdächtigen bis zu 20 Jahre Haft. Der Mann war bereits kurz vor Beginn der Konzerte festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Daraufhin waren alle drei Konzerte des US-Popstars Taylor Swift in Wien abgesagt worden. Zu den Swift-Konzerten waren insgesamt mehr als 200.000 Zuschauer erwartet worden. Angeklagter auch an anderen Anschlagsplänen beteiligt Der Staatsanwaltschaft zufolge soll er sich im Internet eine Anleitung zum Bau einer Schrapnellbombe beschafft haben, wie sie für den IS typisch ist. Zudem habe er sich von anderen IS-Mitgliedern im Umgang mit Sprengstoff unterweisen lassen. Für den Bau der Bombe hatte er bereits eine geringe Menge Sprengstoff hergestellt. Weiter heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft , dass der Verdächtige neben Anleitungen zum Bombenbau auch IS-Propagandamaterial im Internet verbreitet habe. Dadurch habe er sich an der Terrororganisation IS beteiligt und sich aktiv zu ihr bekannt. Außerdem wird ihm vorgeworfen, mehrfach versucht zu haben, über illegale Händler an Schusswaffen und eine Handgranate zu gelangen. Zudem soll der Mann an Planungen für weitere Anschläge in Dubai und Istanbul beteiligt gewesen sein, die letztlich nicht ausgeführt wurden. Sein Anwalt war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar, hatte die Vorwürfe gegen seinen Mandanten jedoch zuvor bereits zurückgewiesen.