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03.03.2026
11:43 Uhr
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Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2025 erwartet der Hautpflegekonzern Beiersdorf auch im laufenden Jahr kaum Besserung. Vincent Warnery, der Chef des Nivea-Konzerns, begründete die Entwicklung im vergangenen Jahr damit, dass sich der weltweite Hautpflegemarkt deutlich abgeschwächt habe. Statt um einen mittleren einstelligen Wert sei dieser um rund 1,5 bis 2 Prozent gewachsen, sagte Warnery. Verbraucher seien aufgrund von Spannungen und Konflikten sparsamer als zuvor. Wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, stagnierte der Umsatz des Hamburger Dax-Konzerns mit annähernd 9,9 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Organisch legte der Umsatz um 2,4 Prozent zu - und damit deutlich schwächer als 2024, als das Wachstum bei 6,5 Prozent lag. Organisch heißt, dass der Wert um Einflüsse wie Wechselkurse bereinigt ist. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern blieb ohne Sondereffekte bei nahezu 1,4 Milliarden Euro. Nach Steuern verblieben 955 Millionen Euro. Beiersdorf erwartet 2026 kaum oder nur wenig organisches Umsatzwachstum. Im Bereich Consumer hat das Unternehmen niedrigere Erwartungen an den Verkauf im US-Einzelhandel. Consumer ist einer von zwei Bereichen im Konzern, der andere umfasst die Konzerntochter Tesa. © dpa-infocom, dpa:260303-930-761051/2