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02.12.2025
22:20 Uhr
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Nach dem Überfall auf das Louvre-Museum sitzt auch der vierte mutmaßliche Einbrecher in Untersuchungshaft. Er war nach vier Wochen auf der Flucht festgenommen worden.

Sechs Wochen nach dem spektakulären Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre-Museum ist auch für den vierten Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der 39-Jährige aus der Pariser Vorstadt Saint-Denis, der nach Angaben der Ermittlungsbehörden bereits wegen Zuhälterei und Hehlerei vorbestraft ist, war vor einer Woche auf einer Baustelle im westfranzösischen Laval festgenommen worden . Drei weitere mutmaßliche Einbrecher im Alter zwischen 34 und 39 Jahren befinden sich bereits seit Längerem in Untersuchungshaft. Im Zusammenhang mit dem Fall waren neben den mutmaßlichen Haupttätern vier weitere Menschen festgenommen worden. Bei dem Einbruch am 19. Oktober hatten die Täter Kronjuwelen im Materialwert von etwa 88 Millionen Euro und unschätzbarem historischen Wert gestohlen. Die Täter drangen mithilfe eines Lastenaufzugs tagsüber durch ein Fenster in das Louvre-Museum ein. Sie entkamen mit ihrer Beute auf demselben Weg und flüchteten auf Motorrollern. Die Museumsleitung steht seit dem Diebstahl in der Kritik, weil bereits seit Jahren Sicherheitslücken bekannt sind. Museumsdirektorin Laurence des Cars kündigte inzwischen die Einrichtung einer mobilen Polizeiwache im Louvre an. Zudem sollen bis Ende des Jahres 100 neue Überwachungskameras im Museum angebracht werden.