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11.02.2026
16:13 Uhr
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Mit Kartons und Bettlaken: Justizmitarbeiter sollen nach dem Tod von Jeffrey Epstein 2019 die Medien mit einer falschen Leiche abgelenkt haben. Das zeigt eine FBI-Akte.

Nach dem Tod von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sollen Justizmitarbeiter einem FBI-Dokument zufolge versucht haben, die Medien mit einer falschen Leiche abzulenken. Das geht aus der schriftlichen Aufzeichnung einer Befragung mit einem Gefängnisaufseher hervor. Das Dokument ist Teil der jüngst veröffentlichten Epstein-Akten . Die Täuschung sollte demnach den Abtransport der echten Leiche zur Gerichtsmedizin ohne Störung ermöglichen. Epstein, der über Jahre einen Missbrauchsring betrieben hatte, war im August 2019 tot in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center (MCC) in New York aufgefunden worden. Offiziellen Angaben zufolge beging er Suizid. Der Aussage in dem FBI-Dokument zufolge hatten sich am Todestag zahlreiche Journalisten vor der Haftanstalt versammelt. "Um die Medien zu täuschen", sei mit Kartons und Bettlaken etwas arrangiert worden, das wie ein menschlicher Körper aussah, sagte der Justizmitarbeiter. Die falsche Leiche sei in einem weißen Transporter der Gerichtsmedizin abtransportiert worden, dem die Pressevertreter auch gefolgt seien. Die echte Leiche sei in einem schwarzen Fahrzeug "unbemerkt" weggefahren worden. Verschwörungen um Epsteins Tod Das Schriftstück mit der Zusammenfassung der Befragung ist nicht Teil der offiziellen Dokumentation von Epsteins Tod und lässt sich nicht zweifelsfrei überprüfen. Der Name des Gefängnisaufsehers ist geschwärzt, nicht jede Aussage lässt sich ihm zuordnen. In dem Dokument wird bestätigt, dass Epstein am Tag vor seinem Tod telefoniert hat, demzufolge mit dessen Mutter. Epstein wird als "glücklich" beschrieben, weil er habe telefonieren können. Wegen seiner Beziehungen in die höchsten Kreise von Gesellschaft und Politik sowie Pannen bei der Überwachung des 66-Jährigen in der Haftanstalt ist Epsteins Tod Gegenstand zahlreicher Verschwörungserzählungen.