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24.02.2026
05:57 Uhr
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Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine überfallen. Der Krieg bringt der Ukraine unermessliches Leid, hat aber auch Russland verändert. Und: Merz reist nach China.

Der Angriff Russlands auf die Ukraine jährt sich am heutigen Dienstag zum vierten Mal. Auf beiden Seiten der Front sollen bisher insgesamt fast zwei Millionen Soldaten gestorben, vermisst oder verwundet worden sein. Die Vereinten Nationen schätzen, dass seit Februar 2024 in der Ukraine mindestens 40.000 Zivilistinnen und Zivilisten getötet worden sind. Täglicher Luftalarm gehört für die Ukrainer selbst im tiefsten Winter zum Alltag des Kriegs. Auch wenn die Ukraine zuletzt kleinere Geländegewinne vermeldet hat, sind die Frontlinien mit nur minimaler Bewegung eingefroren; Verhandlungen kommen ebenfalls kaum voran. Und während anfangs noch Panzer über die Schlachtfelder rollten, surren nun Drohnen über den Köpfen der Soldaten. In welcher Phase befindet sich der Krieg vier Jahre nach dem Beginn der russischen Invasion? Und was gibt Anlass zur Hoffnung, dass er irgendwann enden könnte? Diese und weitere Fragen beantwortet Michael Thumann, Osteuropa-Experte und Moskau-Korrespondent der ZEIT. Bundeskanzler Friedrich Merz bricht am heutigen Dienstag zu einer zweitägigen Reise nach China auf. Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Peking trifft er sich unter anderem mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und besucht die Mercedes-Benz Group in Peking . Im Mittelpunkt der Reise stehen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern, denn China ist nach einer kurzen Unterbrechung wieder der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Trotzdem ist das deutsch-chinesische Verhältnis seit Jahren angespannt. So hat China etwa den deutschen Zugang zu Seltenen Erden beschränkt und ist mit seiner gut geschützten Industrie in vielen Bereichen zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für deutsche Unternehmen geworden. Was vom Kanzler im Umgang mit China zu erwarten ist und wie Deutschland die Beziehungen wieder mehr zu seinen Gunsten gestalten kann, erklärt Jens Mühling , Chinakorrespondent der ZEIT. Und sonst so? Junge Menschen erzählen, was der Krieg mit ihnen macht. Teil drei unserer Miniserie zur Ukraine Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .