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03.03.2026
16:26 Uhr
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Das Auswärtige Amt startet eine Rückholaktion für vom Irankrieg betroffene Deutsche. Ein erster Flug aus Oman soll unter anderem Kranke und Schwangere nach Hause bringen.

Die Bundesregierung plant für Mittwoch eine erste Rückholaktion für Deutsche, die wegen des Irankriegs im Nahen Osten oder der Golfregion gestrandet sind. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kündigte im Sender Welt-TV an, ein erster Flug werde Deutsche aus Maskat im Oman ausfliegen. In den kommenden Tagen seien noch weitere Flüge geplant. Die Bundesregierung werde versuchen, zuerst alte, kranke und schwache Menschen sowie Schwangere und Kinder nach Deutschland zurückzuholen. "Wir müssen schauen, wen wir dort mitnehmen können", sagte Wadephul. Die Entscheidung, wer genau mit an Bord genommen werden kann, wird laut Wadephul auch davon abhängen, "welche Personen da sind". Die Passagiere müssten teils zunächst aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman ausreisen. Das Auswärtige Amt habe in diesem Zusammenhang sein Personal verstärkt. "Aber es hängt natürlich auch davon ab: Wer schafft diesen Landweg. Wer kann sich ein Fahrzeug besorgen." Allen anderen deutschen Staatsbürgern außerhalb dieser besonders hilfsbedürftigen Gruppe müsse man entweder noch einen längeren Aufenthalt zumuten oder anbieten, direkt von den Vereinigten Arabischen Emiraten aus nach Deutschland zu fliegen, sagte Wadephul. Mit Blick auf die kommenden Tage äußerte er sich zuversichtlich, dass "die allermeisten der deutschen Touristen endlich zurückkommen können nach Deutschland". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.