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04.02.2026
11:15 Uhr
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Der Ort für das bilaterale Treffen zwischen den USA und dem Iran ist noch unklar. Geplant war Istanbul, der Iran bevorzugt nun jedoch den Oman.

Der Iran will die geplanten Gespräche mit den USA von Istanbul nach Oman verlegen. Die Regierung begründet dies damit, dass die Unterredungen als Fortsetzung früherer Atomgespräche in dem Golfstaat stattfinden sollen. Demnach wolle der Iran ausschließlich über sein Atomprogramm sprechen. Der Ort für die geplanten Verhandlungen ist somit noch nicht festgelegt. "Sowohl die Türkei als auch Oman sowie einige andere Länder der Region haben ihre Bereitschaft zur Ausrichtung der Gespräche erklärt, was für uns sehr wertvoll ist", sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Am Dienstagabend hatte Außenminister Abbas Araghtschi mit seinen Amtskollegen in der Türkei, im Oman, in Katar und in Kuwait gesprochen. Laut dem türkischen Außenminister Hakan Fidan dankte Araghtschi für die Anstrengungen zur "Verringerung von Spannungen" und für die Unterstützung von "Frieden und Sicherheit in der Region". Iran will ohne arabische und muslimische Staaten verhandeln Eigentlich war geplant gewesen, die Gespräche in der Türkei abzuhalten . Das US-Nachrichtenportal Axios berichtete ebenfalls davon, dass die Gespräche in den Oman verlegt werden würden. Während der Iran nur über sein Atomprogramm sprechen will, möchte die US-Regierung eigentlich auch andere Themen auf die Tagesordnung setzen. Ursprünglich sollten Vertreter mehrerer arabischer und muslimischer Staaten als Beobachter teilnehmen. Der Iran will aber nur bilateral mit den USA verhandeln. Die Sorge vor einem neuen Krieg war zuletzt wieder gewachsen. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen Regierung zuletzt mit militärischem Eingreifen gedroht , auch wegen der brutalen Unterdrückung der jüngsten Massenproteste . Zudem hat das US-Militär seine Präsenz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut, etwa mit dem Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und dessen Begleitschiffen. Trump hatte zuletzt angekündigt, sein weiteres Vorgehen vom Ausgang der Gespräche mit dem Iran abhängig zu machen. "Wir führen Gespräche mit dem Iran, mal sehen, wie sich alles entwickelt", sagte er.