Zeit 26.01.2026
23:33 Uhr

Iran: US-Flugzeugträger im Nahen Osten eingetroffen


Donald Trump hat dem Iran mit einem Militäreinsatz gedroht. Der Flugzeugträger "Abraham Lincoln" ist mit Kriegsschiffen in der Region angekommen und bereit zum Einsatz.

Iran: US-Flugzeugträger im Nahen Osten eingetroffen
Der US-Flugzeugträger Abraham Lincoln ist im Indischen Ozean eingetroffen. Die von drei Zerstörerschiffen begleitete Plattform solle "die regionale Sicherheit und Stabilität fördern", teilte das US-Zentralkommando mit. Präsident Donald Trump hatte dem Iran vergangene Woche für den Fall der Hinrichtung von Demonstranten mit einem Militäreinsatz gedroht. Auf der Abraham Lincoln sind Tausende Besatzungsmitglieder und mehrere Flugzeugstaffeln stationiert, darunter Kampfmaschinen vom Typ F-35 Lightning II und F/A-18 Super Hornet. Die Zerstörerschiffe tragen Hunderte Raketen sowie Dutzende Tomahawk-Marschflugkörper zum Angriff auf Landziele. Bereits 2025 ähnliches US-Vorgehen Darüber hinaus hat die US-Regierung weitere Kampfflugzeuge in die Region beordert. Experten, die Flugverfolgungsdaten analysieren, haben zudem zahlreiche Frachtflugzeuge des US-Militärs beobachtet, die ebenfalls dorthin unterwegs sind. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte unterdessen einen US-Regierungsvertreter mit den Worten, die USA seien "offen für Geschäfte", falls der Iran diese anstrebe. Was die Bedingungen dafür sein sollten, führte er nicht aus. Das Vorgehen ähnelt dem des vergangenen Jahres, als die USA in Erwartung eines iranischen Gegenangriffs nach der Bombardierung dreier wichtiger Nuklearanlagen Flugabwehrwaffen verlegten. Wenige Tage nach den Angriffen feuerte der Iran mehr als ein Dutzend Raketen auf den US-Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid ab . Es gab keine Verletzten. Nach früheren Drohungen hatte Trump auf Angriffe verzichtet und dies damit begründet, dass der Iran die Hinrichtung von 800 inhaftierten Demonstrantinnen Demonstranten gestoppt habe. Eine Quelle dafür nannte er nicht. Irans Regime tötet Tausende Demonstranten Nach Angaben von Aktivisten sind bei Protesten gegen die iranische Regierung mindestens 5.973 Menschen getötet und mehr als 41.800 inhaftiert worden . Die vom Iran offiziell genannte Zahl der Todesopfer liegt mit 3.117 weit darunter.