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17.01.2026
22:17 Uhr
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US-Präsident Trump spricht sich für einen Machtwechsel in Teheran aus. Irans Führung gesteht erstmals indirekt den Tod von tausenden Protestierenden ein. Der Liveblog

Seit Ende Dezember 2025 finden im Iran Proteste statt. Anfangs richtete sich die Kritik gegen Folgen der Wirtschaftskrise. Zunehmend werden aber auch Rufe gegen die theokratische Führung des Landes laut. Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, kündigte in einer Rede am 9. Januar ein hartes Einschreiten der Sicherheitskräfte gegen Demonstrierende an. US-Präsident Donald Trump hat die iranische Führung gewarnt, dass die USA "hart durchgreifen" werden, sollten Demonstranten getötet werden. Nichtregierungsorganisationen gehen von tausenden getöteten Demonstrantinnen und Demonstranten aus. Am 8. Januar hatte die Führung in Teheran den weltweiten Internetzugang für die Bevölkerung abschalten lassen.