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04.12.2025
13:55 Uhr
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Der Vorstand der DB-Tochter InfraGO soll künftig vier statt sechs Mitglieder haben. Laut Berichten werden in der Ebene unterhalb des DB-Vorstandes 21 Stellen gestrichen.

Die Deutsche Bahn plant einen Stellenabbau in ihrer Führungsebene. Die Infrastrukturtochter DB InfraGO gab bekannt, ihr Vorstand werde künftig aus vier statt sechs Personen bestehen. Der Aufsichtsrat habe das Vorhaben der neuen Konzernchefin Evelyn Palla bewilligt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen des Konzerns berichtet, soll zudem der Vorstand der Regionalverkehrssparte von sechs auf fünf Mitglieder reduziert werden, der Vorstand der Sparte für den Fernverkehr schrumpft demnach von fünf auf vier Mitglieder. Noch mehr Stellen fallen demnach in der Führungsebene unterhalb des Konzernvorstandes weg: Sie solle von 43 auf 22 Posten schrumpfen. Zuvor hatte das Handelsblatt von der geplanten Verschlankung der Konzernführung berichtet und sich dabei auf Unterlagen des Aufsichtsrats berufen. Konzernchefin Palla "hat mit ihrem Amtsantritt im Oktober angekündigt, die Konzernleitung umzubauen und Verantwortlichkeiten zu dezentralisieren", sagte eine DB-Sprecherin dazu. Ziel sei es, mehr Entscheidungen ins operative Geschäft zu verlagern. Der Aufsichtsrat des Konzerns solle sich am kommenden Mittwoch mit der neuen Postenverteilung befassen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.