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11.02.2026
16:35 Uhr
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Ein neues Netzwerk soll in Rheinland-Pfalz vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen zu mehr Geschäft mit Sicherheits- und Verteidigungstechnik verhelfen. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt gründete gemeinsam mit Firmenvertretern in Mainz den sogenannten SVI-Hub. Damit werde ein imaginärer Ort für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit geschaffen, sagte die FDP-Politikerin. Rheinland-Pfalz sei eines der Bundesländer, dass sich als erstes so stark im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie positioniere, sagte Schmitt. Grund dafür sei zum einen die ernste geopolitische Lage, zum anderen aber auch der erkannte Bedarf an einem "Hochlauf der Verteidigungsfähigkeit". Daran sollten Unternehmen aus Rheinland-Pfalz partizipieren, sagte Schmitt. Das Land unterstütze in dem Hub sowohl Unternehmen, die bereits in der Branche tätig seien, und welche, die sich dort neues Geschäft versprächen. Der SVI-Hub hat zunächst rund 30 Mitglieder. Darunter sind Großunternehmen wie Daimler Truck mit seinem Werk in Wörth oder die General Dynamics European Land Systems-Bridge Systems GmbH in Kaiserslautern, die unter anderem militärische Brückensysteme herstellt, aber auch weniger bekannte, kleinere Unternehmen, die in ihren Nischen teils Weltmarktführer sind. Teil des Netzwerks sind auch Forschungseinrichtungen, darunter das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) oder das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern. © dpa-infocom, dpa:260211-930-673720/1