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24.01.2026
12:21 Uhr
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Starker Regen hat auf der Insel Java in Indonesien einen Erdrutsch ausgelöst. Mindestens sieben Menschen sind tot, mehr als 90 weitere werden vermisst.

Bei einem Erdrutsch in Indonesien sind mindestens sieben Menschen gestorben. Starke Regenfälle hatten in der Nacht in einem Dorf in der Provinz Westjava auf der Insel Java den Erdrutsch ausgelöst, wie der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde BNPB, Abdul Muhari, mitteilte. Zuvor hatte der indonesische Wetterdienst vor extremen Wetterbedingungen gewarnt, darunter auch starke Winde. Die meisten Einwohner wurden inzwischen in Sicherheit gebracht. Mindestens 93 Menschen werden jedoch noch vermisst. Such- und Rettungsmaßnahmen sollen deswegen verstärkt werden, wie Muhari weiter mitteilte. Der weltgrößte Inselstaat Indonesien ist aufgrund seines bergigen Geländes, des tropischen Klimas und langer Regenzeiten besonders anfällig für Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdrutsche. Vor allem während der üblicherweise von Oktober bis März dauernden Regenzeit kommt es häufig zu Erdrutschen. Dicht besiedelte Gebiete sind einem höheren Risiko ausgesetzt, da der Boden dort oft instabil ist, unter anderem durch Abholzung.