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21.11.2025
15:30 Uhr
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Frankreichs Justizministerium will verhindern, dass Häftlinge im Gefängnis unerlaubten Zugang zu Handys haben. Beschlagnahmungen sollen den Drogenhandel schwächen.

In französischen Gefängnissen sind im vergangenen Jahr rund 80.000 Handys beschlagnahmt worden. Das französische Justizministerium wollen mithilfe eines "Null-Handy-hinter-Gittern"-Plans die unerlaubte Nutzung von Handys während der Haft beenden, sagte Justizminister Gérald Darmanin. Häftlinge lassen sich demnach mithilfe von Drohnen Handys ins Gefängnis liefern und könnten sich so etwa Rauschgift ins Gefängnis bestellen. In Haftanstalten sollen dem PLan zufolge Störsender, engmaschige Gitter vor Fenstern und Röntgengeräte diesem Vorgehen ein Ende bereiten. Damanin sagte unter Berufung auf einen Gefängnisbeamten, dass zwei Drittel der Häftlinge im Pariser Gefängnis La Santé Haschisch rauchen würden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.