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20.02.2026
11:41 Uhr
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Deutschland und China tauschten im vergangenen Jahr Waren im Wert von mehr als 250 Milliarden Euro aus. Die deutschen Exporte in die USA nahmen ab.

China hat die USA im Jahr 2025 wieder als wichtigster Handelspartner Deutschlands abgelöst. Der Warenhandel mit der Volksrepublik nahm vor allem wegen gestiegener Importe um 2,1 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis von Detailergebnissen zum Außenhandel 2025 mitteilte. Zugleich sank der Warenhandel mit den USA, insbesondere wegen sinkender Exporte in das Land, um insgesamt fünf Prozent. China war bereits von 2016 bis 2023 Deutschlands wichtigster Handelspartner gewesen. Im vergangenen Jahr belief sich die Summe der Warenexporte und -importe im Handel zwischen beiden Ländern auf 251,8 Milliarden Euro, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Die USA belegten mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5 Milliarden Euro den zweiten Platz. Darauf folgen die Niederlande mit Exporten und Importen im Wert von insgesamt 209,1 Milliarden Euro. Datenverarbeitungsgeräte und Maschinen aus China China lieferte den Angaben nach mit Waren im Wert von 170,6 Milliarden Euro wieder die meisten Importe der Bundesrepublik. Vor allem Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse, elektrische Ausrüstungen und Maschinen lieferten die chinesischen Unternehmen. Die deutschen Exporte nach China hingegen sanken um 9,7 Prozent auf 81,3 Milliarden Euro. Obwohl die Exporte in die USA insgesamt sanken, war das Land weiterhin der wichtigste Abnehmer deutscher Produkte. Deutsche Unternehmen führten laut Statistik Waren im Wert von 146,2 Milliarden Euro in die USA aus und damit 9,4 Prozent weniger als 2024. Trotz eines deutlichen Minus von 17,8 Prozent machten Kraftwagen und Wagenteile den größten Anteil daran aus.