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29.01.2026
12:23 Uhr
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In Washington haben ranghohe dänische Regierungsmitarbeiter mit US-Beauftragten über Grönland gesprochen. Dänemarks Außenminister gab sich danach vorsichtig optimistisch.

Nach einem Treffen mit US-Vertretern über Grönland sieht Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen weiteren Redebedarf. Das erste Gespräch unter hochrangigen Regierungsvertretern in Washington sei "in einer sehr konstruktiven Atmosphäre und Tonlage" verlaufen, sagte er in Brüssel. Einig seien sich Dänemark und die USA nicht, die "große Kehrtwende" sei ausgeblieben. Jedoch habe man weitere Treffen vereinbart. Der Konflikt um Grönland war Rasmussen zufolge zwischenzeitlich "eskaliert", nun sei man "wieder auf dem richtigen Weg". Er sei optimistischer als noch vor einer Woche. Dänemark teile die Sicherheitsbedenken der USA hinsichtlich der Arktis, sagte Rasmussen. Dänemark wolle dies "in enger Zusammenarbeit" lösen. Donald Trump beansprucht Grönland Dänemark, Grönland und die USA hatten am Mittwoch nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio einen Prozess eingeleitet, der zu einer Einigung beitragen soll. Rubio hatte sich optimistisch gegeben: "Ich denke, wir werden das schaffen." US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach seinen Willen bekundet, Grönland unter die Kontrolle der USA zu bringen. Während des Weltwirtschaftsgipfels im schweizerischen Davos hatte er auch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte über Grönland gesprochen. Mittlerweile schließt Trump den Einsatz militärischer Gewalt in diesem Zusammenhang aus.