Zeit 05.12.2025
08:56 Uhr

Griechenland: Unwetter sorgen in Griechenland für zahlreiche Überschwemmungen


In weiten Teilen Griechenlands sind Schulen und Ämter wegen schwerer Unwetter geschlossen. Der Zivilschutz spricht von einer kritischen Lage.

Griechenland: Unwetter sorgen in Griechenland für zahlreiche Überschwemmungen
Heftige Regenfälle und Sturmböen haben das öffentliche Leben rund um die griechische Ägäis stark beeinträchtigt. Innerhalb weniger Stunden standen zahlreiche Straßen in Athen , auf der Halbinsel Peloponnes und auf Kreta unter Wasser. Der Verkehr kam teilweise zum Erliegen, wie der griechische Rundfunk ERT News berichtete. Nach Angaben der Behörden gehört die aktuelle Schlechtwetterlage zu den gefährlichsten seit Jahren . Der Zivilschutz warnt mit Blick auf den Sturm vor einer "kritischen Phase", die sich nur langsam abschwächen dürfte. In der Ägäis herrschen stellenweise Winde der Stärke neun (Geschwindigkeiten bis 88 Kilometer pro Stunde), teilte das Wetteramt mit. Schulen bleiben in neun der 13 Regionen Griechenlands geschlossen. Wer kann, sollte im Homeoffice arbeiten, hieß es seitens der Regierung. Autobahnen gesperrt, Behörden warnen per SMS Die Feuerwehr meldete zahlreiche Einsätze wegen überfluteter Gebäude sowie umgestürzter Gegenstände. Teilweise verwandelten sich Straßen in reißende Bäche, die Autos mitrissen. Die Ost-West-Autobahn, die Athen mit dem westgriechischen Hafen Patras verbindet, musste zeitweilig gesperrt werden. Überschwemmungen wurden auch aus der Region Sparta auf der Halbinsel Peloponnes gemeldet. Die Behörden riefen die Bevölkerung eindringlich auf, unnötige Fahrten zu vermeiden. Die Menschen wurden per SMS-Warnmeldung des Zivilschutzes aufgefordert , überflutete Unterführungen, stark geneigte Straßen sowie Stellen zu meiden, die über Flüsse führen. Die Lage soll sich laut Wetterexperten am Samstag beruhigen.