Zeit 15.01.2026
17:49 Uhr

Gewalttat: Kopfüber ins Gleisbett gestoßen


Es sind nur wenige Sekunden, die das Leben von Klaus Becker für immer verändern: Ein Fremder stößt den älteren Herrn von hinten auf das Gleis einer U-Bahn.

Gewalttat: Kopfüber ins Gleisbett gestoßen
Eigentlich wollte Klaus Becker am Abend des 20. April 2024 schon an der U-Bahn-Station Senefelderplatz in Berlin aussteigen. Doch die war wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Becker fährt also eine Station weiter, um von dort aus den Zug in die Gegenrichtung zu nehmen. "Er hat mich angestarrt. Ich habe noch wahrgenommen, dass er die Laufrichtung gewechselt hat, nachdem er an mir vorbeigegangen war", sagt Becker später über den Mann, der ihn kurz darauf kopfüber in das Gleisbett schubst. Becker überlebt knapp – und ist jetzt querschnittsgelähmt. Warum wurde ihm das angetan? Und kann es nach so einem Verbrechen Gerechtigkeit geben? Maris Hubschmid, stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT, spricht in dieser Folge des Videopodcasts mit den Hosts Sabine Rückert und Andreas Sentker von einer Gewalttat, die jeden treffen kann. Hier könnt ihr die Audiofolge hören. Das Team dieser Videofolge: Hosts: Sabine Rückert und Andreas Sentker Gästin: Maris Hubschmid Produktion Video: Isabella Kugge Kamera: Nils Samp Schnitt: Claudius Dobs Maske: Agnes Olszanski