Zeit 26.11.2025
18:33 Uhr

Georgia: Verfahren gegen Donald Trump wegen mutmaßlichem Wahlbetrug eingestellt


Juristischer Erfolg für Donald Trump: Das Verfahren wegen mutmaßlichem Wahlbetrug in Georgia ist vom Tisch. Der Staatsanwalt hatte zuvor beantragt, den Fall einzustellen.

Georgia: Verfahren gegen Donald Trump wegen mutmaßlichem Wahlbetrug eingestellt
Das Verfahren gegen US-Präsident Donald Trump wegen versuchter Wahlbeeinflussung im Bundesstaat Georgia ist eingestellt worden. Ein Richter gab einem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft statt, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Der zuständige Staatsanwalt Peter Skandalakis hatte zuvor beantragt, die Anklage fallen zu lassen. Die Strafverfolgung sei "wenig sinnvoll", da es keine ausreichenden Belege gebe. Skandalakis hatte den Fall erst im Oktober übernommen. Trumps Anwalt Steve Sadow begrüßte in einer ersten Reaktion die Entscheidung. Die Anklage hätte niemals erhoben werden dürfen, sagte er. In dem Verfahren ging es um die mutmaßlichen Versuche Trumps und seiner Verbündeten, seine Wahlniederlage gegen den Demokraten Joe Biden im Jahr 2020 in Georgia zu kippen. Trump hatte unter anderem in einem Telefonat mit Georgias Wahlleiter gefordert, die für seinen Sieg in dem Bundesstaat nötigen 11.780 Wählerstimmen aufzutreiben. Ursprüngliche Staatsanwältin war von Fall abgezogen worden Die ursprüngliche Anklage war von der Bezirksstaatsanwältin Fani Willis erhoben worden. Sie wurde jedoch im vergangenen Jahr von dem Fall abgezogen, nachdem ihr eine Beziehung zu einem Kollegen vorgeworfen worden war. Skandalakis übernahm den Fall daraufhin. Es galt schon vorher als unwahrscheinlich, dass es zu einem Prozess in dem Fall kommen würde, solange Trump Präsident der USA ist. Doch es standen noch Anklagen gegen 14 weitere Personen im Raum, darunter gegen den früheren Trump-Anwalt Rudy Giuliani und den Ex-Stabschef im Weißen Haus, Mark Meadows.