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07.03.2026
16:39 Uhr
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Parteichefin Weidel hat sich hinter die AfD-Jugendorganisation gestellt. In NRW gilt die Generation Deutschland seit dieser Woche als rechtsextremistischer Verdachtsfall.

Die AfD -Vorsitzende Alice Weidel hat der neuen Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) die Unterstützung der Parteiführung zugesagt. "Wir stehen voll hinter der Generation Deutschland", sagte Weidel beim Parteitag der nordrhein-westfälischen AfD in Marl. Die Einstufung des Jugendlandesverbands durch den NRW-Verfassungsschutz sei "ein weiterer Orden, den man sich hier ans Revers heften kann". Der im Januar gegründete NRW-Verband der Generation Deutschland war zuvor vom Landesverfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft worden. Schon die 2025 offiziell aufgelöste Junge Alternative NRW war als rechtsextremistischer Verdachtsfall beobachtet worden. Die Verfassungsschützer sehen gewichtige Anhaltspunkte, dass es sich bei der GD in NRW de facto um eine personelle Fortführung der Jungen Alternative handele. Weidel rief den zerstrittenen mitgliederstärksten AfD-Landesverband zur Einigkeit auf. Besonders im bevölkerungsreichsten Bundesland werde eine "handlungsfähige und schlagkräftige" AfD gebraucht. Der Landesverband müsse als "geeint und vertrauenswürdig" wahrgenommen werden, der angriffslustig gegen die Regierung auftrete und alle einbinde, die sich engagieren wollten, sagte Weidel. In der AfD Nordrhein-Westfalen kämpfen ein eher gemäßigt auftretendes und ein äußerst rechtes Lager um die Macht. Der Parteitag soll am Samstag einen neuen Landesvorstand wählen. Der moderat auftretende amtierende Parteichef Martin Vincentz kämpft dabei um seine Wiederwahl.