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26.11.2025
05:58 Uhr
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In der Generaldebatte im Bundestag muss Kanzler Merz seine Politik verteidigen. Wie gefestigt ist er? Und: Wenn einer aus Syrien raus möchte und ein anderer bleiben will

Der Bundestag berät mit einer Generaldebatte am Mittwoch über den Bundeshaushalt 2026. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird sich dabei den Fragen der Abgeordneten stellen und die Politik der Bundesregierung verteidigen müssen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stellte die Abgeordneten bereits gestern darauf ein, dass künftige Haushalte noch schwieriger werden könnten. Für nächstes Jahr sind Ausgaben von 524,54 Milliarden Euro geplant, davon 181,5 Milliarden Euro über Schulden. Wie viel Rückenwind wird der Kanzler von seiner Koalition bekommen ? Und welche Rolle wird das Rentenpaket der Bundesregierung spielen, bei dem es noch immer keine Einigung gibt? Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Nach dem Ende des Bürgerkriegs in Syrien ist die Frage nach einer Rückkehr in das Land für viele syrische Familien noch immer nicht geklärt. Da ist die Angst vor der instabilen Lage vor Ort und die Sehnsucht nach der Heimat, die aufgebaut werden muss. ZEIT-Reporter Christian Vooren hat in Syrien zwei Männer besucht . Der eine will mit seiner Familie so schnell wie möglich weg aus dem Land, denn Qais Hader ist Alawit. Seit dem Sturz von Diktator Baschar al-Assad häuft sich die Gewalt gegen die ethnische Gruppe, die auch bereits Haders' Familie getroffen hat. Mohammed Hanifa wiederum ist aus Deutschland nach Syrien zurückgekehrt und will dortbleiben. Im Podcast berichtet Vooren von den zwei Männern und den Begegnungen zwischen gestürzten Statuen und neuen Ängsten. Und sonst so? Huglfing in Bayern ist das "schönste Dorf Europas". Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .