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21.01.2026
13:10 Uhr
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Zwei Männer sollen Drohnen nach Donezk und Luhansk geschmuggelt haben. Dort arbeiteten sie wohl für die prorussischen Milizen. In Brandenburg wurden sie festgenommen.

Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer der sogenannten Separatistengebiete Donezk und Luhansk festnehmen lassen. Es handelt sich dabei um einen russischen und einen deutschen Staatsangehörigen. Die Männer sollen seit 2016 in herausgehobener Stellung in einem Verein gearbeitet haben, der unter anderem den Transport von Drohnen in die Region organisierte, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte . Ihnen wird demnach die Unterstützung ausländischer terroristischer Vereinigungen in mehreren Fällen zur Last gelegt. Sie wurden in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Märkisch-Oderland festgenommen. Die Wohnungen der beiden Verdächtigen wurden durchsucht. Bereits im Mai 2025 hatte es in dem Fall Razzien in Berlin und Brandenburg gegeben. Damals wurde aber kein Verdächtiger festgenommen. Der Mann mit russischer Staatsbürgerschaft soll Vereinsgelder von mehr als 14.000 Euro in die "Volksrepubliken" geleitet und Gütertransporte finanziert haben. Der Deutsche sei mehrfach zu Gesprächen in den Donbass gereist, habe Lieferaufträge entgegengenommen und bei der Verteilung von Gütern geholfen. Die Bundesanwaltschaft stuft die "Volksrepubliken Donezk und Luhansk" als terroristische Vereinigungen ein. Die prorussischen Gruppierungen hätten ab Frühjahr 2014 die Kontrolle über die ukrainischen Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk beansprucht und sich intensive Kämpfe mit den ukrainischen Streitkräften geliefert. Dabei sei auch immer wieder Gewalt gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt worden. Ende 2022 seien sie in die Befehlsstrukturen der russischen Streitkräfte eingegliedert worden. Die beiden Beschuldigten sollen am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden.