Zeit 22.11.2025
12:04 Uhr

G20-Gipfel in Südafrika: G20-Staaten verabschieden offenbar trotz US-Boykotts Gipfelerklärung


Die G20-Staaten sollen sich in Südafrika unter anderem auf den Ausbau erneuerbarer Energien geeinigt haben. Von den USA nimmt kein Vertreter an dem Treffen teil.

G20-Gipfel in Südafrika: G20-Staaten verabschieden offenbar trotz US-Boykotts Gipfelerklärung
Der G20-Gipfel hat nach Angaben der südafrikanischen Präsidentschaft eine Gipfelerklärung beschlossen. Beim Treffen der wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt sei die Erklärung trotz des Boykotts der USA verabschiedet worden, sagte der Sprecher des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa. "Wir haben das ganze Jahr auf diese Verabschiedung hingearbeitet, und die vergangene Woche war ziemlich intensiv." In dem Dokument wird demnach festgehalten, dass die Stromerzeugungskapazität durch erneuerbare Energien verdreifacht werden soll. Zudem wird mit Sorge vermerkt, dass sich die Schulden ärmerer Länder in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt haben. Bei Rohstoffen soll die Wertschöpfung in den Herkunftsländern ausgebaut werden – dies betrifft etwa die Erstverarbeitung. Zuvor hatte Ramaphosa in seiner Eröffnungsrede für Zusammenarbeit bei der Lösung globaler Probleme geworben. Dazu gehörten eskalierende geopolitische Spannungen, globale Erwärmung, Energiesicherheit und bewaffnete Konflikte, sagte Ramaphosa in Johannesburg. "Multilateralismus kann und wird Ergebnisse liefern." Er kritisierte zudem die Kluft zwischen reichen und armen Ländern als eines der größten Hindernisse für nachhaltiges Wachstum. Als Gastgeber setzte Südafrika die Themenschwerpunkte "Solidarität, Gleichheit und Nachhaltigkeit". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.