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15.01.2026
23:24 Uhr
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Der FC Augsburg hält gegen Union Berlin lange Zeit eine knappe Führung. Erst in der Nachspielzeit gelingt den Berlinern in Unterzahl der Ausgleich. Der Spielbericht

Der FC Augsburg und der 1. FC Union Berlin haben sich in der WWK-Arena in Augsburg vor 27.267 Zuschauern 1:1 (1:0) unentschieden getrennt. Die Partie zwischen dem 15. und dem Neunten der Tabelle begann mit vielen Zweikämpfen und blieb dabei zunächst ausgeglichen. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel das erste Tor: Alexis Claude-Maurice traf mit einem sehenswerten Fernschuss aus 27 Metern Entfernung zur Augsburger Führung (45.+6). In der zweiten Halbzeit hatte Claude-Maurice dann die nächste Chance für die Fuggerstädter: Sein Freistoß ging jedoch nur gegen den Pfosten (59.). In der Schlussphase erhielt der Unioner Derrick Köhn (89.) wegen groben Foulspiels die Rote Karte. In Unterzahl gelang Union jedoch durch Marin Ljubicic in der Nachspielzeit noch der Treffer zum Ausgleich (90.+2). "Am Ende ist das Tor, das wir gemacht haben, verdient gewesen. Es zeigt, dass die Mannschaft Moral hat", sagte Unions Geschäftsführer Profifußball Horst Heldt. Zuvor "hat uns ein bisschen die Gier gefehlt", sagte er beim Sender Sky. Während des Spiels kam es zudem zu einem Fan-Protest. Augsburger Fans warfen nach etwa einer halben Stunde kleine Bälle auf den Rasen, die zu einer mehrminütigen Unterbrechung führten. Wegen der ungewohnten Ansetzung der Partie am Donnerstagabend protestierten die Augsburger Anhänger gegen "zerstückelte Spieltage" in der Bundesliga , wie es auf einem Banner hieß. Die Augsburger stellten in der 44. Minute einen persönlichen Vereinsrekord auf. Erstmals seit 2014 gelang es dem Verein, mehr als 360 Minuten ohne Heimgegentor zu bleiben. Torwart Finn Dahmen löste damit Marwin Hitz und Alexander Manninger ab, die sich den bisherigen Vereinsrekord mit 349 Minuten teilten. Lesen Sie hier die Spielberichte vom Dienstag und Mittwoch .