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05.12.2025
20:30 Uhr
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Die Gruppengegner des DFB bei der Fußball-WM 2026 stehen fest. Das Turnier findet ab Juni in den USA, Kanada und Mexiko statt.

Die deutsche Fußballnationalmannschaft trifft in der Vorrunde der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in der Gruppe E auf Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao. Das ergab die Auslosung im John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D. C. Die Veranstaltung wurde unter anderem von Heidi Klum moderiert. Die Spiele der Gruppe E beginnen am 14. Juni und finden in Philadelphia, Houston, Toronto, Kansas City und im Finalstadion in East Rutherford statt. Die genauen Ansetzungen werden erst am Samstag (18.00 Uhr/MEZ) verkündet, da die Fifa bestmögliche TV-Zeiten in allen Ländern sichern möchte. Der erste deutsche Gegner wird WM-Debütant Curaçao sein . Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika Die Fußballweltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt. Zum ersten Mal sind 48 Mannschaften bei einer WM-Endrunde dabei, die Zahl der Spiele steigt dadurch um 40 auf 104 Partien. Der neue Weltmeister steht am 19. Juli nach dem Finale im MetLife Stadium in East Rutherford in New Jersey fest. Das Stadion ist die Heimstätte der beiden New Yorker Footballteams Giants und Jets. Das Eröffnungsspiel am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt bestreiten Gastgeber Mexiko und Südafrika. Titelverteidiger Argentinien trifft in der Gruppenphase auf Algerien, Österreich und Jordanien. Europameister Spanien muss gegen Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay ran. Mitfavorit Frankreich spielt gegen Senegal, Norwegen und den Gewinner des Play-offs zwischen dem Irak, Bolivien und Suriname. Kritik an Friedenspreis für Trump Bundestrainer Julian Nagelsmann, im dunklen Anzug mit Krawatte, verfolgte die Zeremonie mit hoher Promi-Dichte im Kennedy Center an der Seite von Sportdirektor Rudi Völler. Unter goldenen Kronleuchtern zelebrierte Fifa-Boss Gianni Infantino am Ufer des Potomac River mit seinem persönlichen "Stargast" Donald Trump eine pompöse Show. Während der Auslosung bekam US-Präsident Trump von Infantino den neu ins Leben gerufenen Fifa-Friedenspreis verliehen . Trump habe "unerschütterlichen Einsatz für den Frieden auf der ganzen Welt" gezeigt, sagte Infantino. Der US-Präsident hängte sich die Medaille selbst um den Hals und sprach von "einer der größten Ehrungen meines Lebens". Fifa-Boss Infantino hatte seinen "Freund" Trump zuvor schon vergeblich für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Kritiker hatten Infantino unterstellt, dass er die Auszeichnung extra für Trump ins Leben gerufen habe. Es gebe kein transparentes Verfahren, keine Nominierten, keine Jury, und sei offenbar auch für den Fifa-Rat neu gewesen, hatte die Direktorin von Human Rights Watch, Minky Worden, vor der Auslosung gesagt.