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11.02.2026
10:03 Uhr
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Ein 31-Jähriger steht in Heilbronn vor Gericht, weil er für mehrere Fahrschüler die Führerscheinprüfungen übernommen haben soll. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Ein 31-Jähriger soll für mehrere Fahrschüler die theoretischen Führerscheinprüfungen abgelegt haben. Seit diesem Mittwoch muss er sich deshalb vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Der Mann soll als Teil einer Heilbronner Bande vorwiegend in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Führerscheinprüfungen übernommen und Doubles für Fahrschüler organisiert haben. Laut Anklage soll er insgesamt rund 12.000 Euro Provisionen erhalten haben. Der Mann ist wegen gewerbsmäßiger Fälschung von beweiserheblichen Daten angeklagt. Ihm werden 31 Straftaten im Zeitraum von Februar 2024 bis Juni 2025 vorgeworfen. Laut Gericht soll der Mann sich durch die Taten unter anderem in Heidelberg, Göppingen, Bochum und Bonn seinen Lebensunterhalt finanziert haben. Allein für den Vorwurf der gewerbsmäßigen Fälschung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Urteil könnte Ende März fallen Laut Gericht befindet sich der Mann in Untersuchungshaft. Im Verfahren gegen fünf weitere Mitglieder der Bande aus Heilbronn müsse noch über die Zulassung der Anklage entschieden werden. In dem umfangreichen Verfahren wurden laut Gericht 20 Zeuginnen und Zeugen geladen. Sieben weitere Verhandlungstage sind vorgesehen. Am 31. März könnte ein Urteil verkündet werden.