|
05.02.2026
17:18 Uhr
|
Friedrich Merz sucht neue strategische Partner am Golf. Welche Rolle spielen dabei die Menschenrechte? Und: Russland und die USA nehmen militärischen Dialog wieder auf.

Bundeskanzler Friedrich Merz ist erstmals nach Saudi-Arabien gereist. In der Hauptstadt Riad hat er sich am Mittwochabend mit Kronprinz Mohammed bin Salman getroffen. Das mehrstündige Gespräch ist laut deutscher Seite "herzlich und offen" verlaufen . Anschließend ist der Bundeskanzler nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate weitergereist. Am Golf will der Kanzler neue strategische Partnerschaften aufbauen. Hintergrund ist die wachsende Unsicherheit in den transatlantischen Beziehungen , insbesondere unter US-Präsident Donald Trump . Wie genau könnte eine solche Partnerschaft aussehen? Und welche Rolle spielen dabei Demokratie und Menschenrechte? Diese und weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold . Der politische Korrespondent der ZEIT begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise. Russland und die Ukraine haben in Abu Dhabi eine weitere Runde von Verhandlungen über ein Ende des Krieges abgeschlossen. Beide Seiten sprachen von einem "produktiven Treffen". An den Gesprächen hat auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff teilgenommen. Zu Beginn der Runde hat Russland erneut seine Gebietsansprüche auf den Donbass formuliert. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die Angriffe würden andauern, bis die Regierung in Kyjiw entsprechende Entscheidungen treffe. Von einem Frieden sind Russland und die Ukraine also immer noch weit entfernt, zumindest haben die beiden Länder sich auf einen Austausch von 314 Gefangenen geeinigt. Außerdem im Update : Russland hat einen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Moskau zur persona non grata erklärt und ausgewiesen. Das russische Außenministerium bezeichnete dies als "symmetrische Antwort" auf die Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Berlin am 22. Januar. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nennt das Vorgehen Russlands "völlig inakzeptabel" und ohne sachliche Grundlage. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in der Nähe von Kaiserslautern fordert das Personal der Deutschen Bahn mehr Schutzmaßnahmen. Die Eisenbahngewerkschaft Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fordert unter anderem verpflichtende Bodycams für Zugpersonal, mehr Sicherheitspersonal sowie Doppelbesetzungen bei Fahrscheinkontrollen. Der private Einsatz von Streusalz auf Berliner Gehwegen ist ab sofort wieder verboten, nachdem der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) erfolgreich dagegen geklagt hatte. Grünen-Politikerin Ricarda Lang bezeichnete die Entscheidung als realitätsfern und verwies auf ältere Menschen, die aus Angst vor Stürzen ihre Wohnungen nicht mehr verließen. Und sonst so? Florida ist zu kalt für Leguane Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de . Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp.