Zeit 31.05.2026
18:19 Uhr

French Open: Zverev siegt und steht im Viertelfinale


Im Achtelfinale der French Open hat Alexander Zverev den Niederländer Jesper de Jong geschlagen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten siegte Zverev glatt in drei Sätzen.

French Open: Zverev siegt und steht im Viertelfinale
Alexander Zverev darf weiter von seinem ersten Sieg bei einem Grand Slam träumen. Bei den French Open in Paris besiegte er im Achtelfinale Jesper de Jong aus den Niederlanden mit 7:6 (7:3), 6:4 und 6:1. Der 29-jährige Zverev steht damit zum sechsten Mal in Folge im Viertelfinale der French Open. Weil zahlreiche Topspieler nicht mehr im Turnier sind, ist Zverev inzwischen der Favorit auf den Sieg bei dem Sandplatzturnier. Sowohl der Weltranglistenerste Jannik Sinner sowie Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic sind früh ausgeschieden, Vorjahressieger Carlos Alcaraz musste verletzungsbedingt absagen. Zverev ist zudem der letzte verbliebene deutsche Tennisprofi in Paris. Alle anderen acht im Hauptfeld gestarteten Deutschen sind bereits ausgeschieden. Im Viertelfinale trifft Zverev auf den spanischen Jungstar Rafael Jódar. Der 19-Jährige drehte gegen seinen Landsmann Pablo Carreño Busta einen 0:2-Satzrückstand noch in einen 4:6-4:6-6:1-6:2-6:2-Sieg. »Er ist ein sehr junger Spieler, unglaublich talentiert«, sagte Zverev über Jódar. »Es wird eine schwere Herausforderung, aber ich muss mir selbst vertrauen und ich werde dafür bereit sein.« »Ich fühle, dass mein Spiel da ist« Im Duell mit dem aktuellen Weltranglisten 106. de Jong, der in der Qualifikation verloren hatte und nur als Lucky Loser in das Hauptfeld gerutscht war, erwischte Zverev einen schwachen Auftakt. Trotz der deutlich abgekühlten Temperaturen in Paris leistete er sich zu Beginn zahlreiche Vorhandfehler. Nach einem frühen Break lag Zverev mit 0:3 zurück. Er kämpfte sich dann aber ins Spiel und erzwang den Tiebreak. Bei kurzzeitig einsetzendem Regen schnappte er sich schließlich mit sieben Punkten nacheinander den ersten Satz. Am Anfang sei es »etwas schwer« gewesen, sagte Zverev nach dem Spiel. Er habe sich aber schnell gesteigert. »Ich fühle, dass mein Spiel da ist.« Auch im zweiten Durchgang konnte Zverev seinen Gegner zunächst nicht abschütteln. Mit einem Break zum 6:4 sicherte er sich aber auch diesen Satz. Im dritten Durchgang nahm Zverev seinem Gegner früh den Aufschlag zum 2:0 ab, danach war de Jongs Gegenwehr weitestgehend gebrochen. Nach 2:14 Stunden verwandelte der Hamburger seinen ersten Matchball.