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19.02.2026
19:49 Uhr
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Die Staatsanwaltschaft in Lyon hat mit Ermittlungen gegen sieben Festgenommene begonnen. Ihnen wird vorsätzlicher Mord an einem rechten Aktivisten vorgeworfen.

Nach dem gewaltsamen Tod eines rechten Aktivisten am Rande einer Veranstaltung der französischen Linkspartei in Lyon wird wegen vorsätzlichen Mordes gegen sieben Tatverdächtige ermittelt. Die Festgenommenen würden dem Haftrichter vorgeführt, sagte Staatsanwalt Thierry Dran. Sie seien zwischen 20 und 26 Jahren alt. Einige von ihnen hätten bestätigt, den rechten Aktivisten geschlagen zu haben. Eine Tötungsabsicht bestritten sie aber. Nach weiteren Beteiligten werde noch gefahndet. Vier weitere Festgenommene, die nicht direkt an der Attacke beteiligt waren, kamen wieder frei. Frankreichs Linkspartei La France Insoumise (LFI) steht nach dem tödlichen Angriff unter Druck. Konservative und rechte Politiker gehen davon aus, dass ein linksradikaler Schlägertrupp mit Verbindungen zu der Partei den 23-Jährigen vor einer Woche am Rande einer rechten Kundgebung gegen den Auftritt der LFI-Europaabgeordneten Rima Hassan in Lyon erschlagen hat. Bei einem der Festgenommenen handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen parlamentarischen Mitarbeiter eines Abgeordneten der Linksfraktion. Drei der Festgenommenen ordnen sich selbst der radikalen Linken zu. Macron kritisiert Äußerung Melonis "Keine Gruppe, die Gewalt anwendet, hat in der Republik Legitimität", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. "Die extremen Parteien müssen aufräumen, die extreme Linke natürlich, aber die anderen extremen Parteien und extrem rechts ebenfalls." In ihren Reihen hätten diese bisweilen Aktivisten, die Gewalt rechtfertigten, sagte Macron . Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nannte den Tod des französischen Aktivisten "eine Wunde für ganz Europa". Sie sei überzeugt, dass von ideologischem Hass überwältigte Linksextremisten für den Tod des rechten Aktivisten verantwortlich seien, sagte Meloni. In Reaktion darauf kritisierte Macron, dass Nationalisten immer die Ersten seien, die kommentierten, was in anderen Ländern passiere. "Bleibt alle zu Hause, dann sind die Schafe gut gehütet."