Zeit 12.02.2026
10:07 Uhr

Frankreich: Ein Toter bei schwerem Sturm in Südwestfrankreich


In Frankreich sind nach einem schweren Sturm viele Haushalte ohne Strom, ein Mensch starb. Auch auf der iberischen Halbinsel gab es Orkanböen.

Frankreich: Ein Toter bei schwerem Sturm in Südwestfrankreich
Im Südwesten Frankreichs ist ein Mensch durch den heftigen Sturm Nils gestorben. Das gab Innenminister Laurent Nuñez bekannt. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Toten um einen Lastwagenfahrer, dessen Fahrzeug von herunterstürzenden Ästen getroffen wurde. Am frühen Morgen waren rund 850.000 Haushalte im Süden des Landes vom Strom abgeschnitten, wie französische Medien unter Verweis auf Versorger Enedis berichteten. Derzeit gilt in fünf französischen Départements die höchste Unwetterwarnung. Der französische Wetterdienst Météo France sagte, dass in der Nacht die Sturmböen mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde über das Land gefegt seien. Schwere Unwetter auf der iberischen Halbinsel In der spanischen Region Katalonien wurde ebenfalls Alarmstufe Rot wegen extremen Windes ausgelöst. Die Schulen wurden als Vorsichtsmaßnahme geschlossen. Nach Angaben des Zivilschutzes wurde eine Person durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, mehrere Bahn- und Straßenverbindungen wurden zeitweise blockiert. Auch auf der spanischen Insel Mallorca kam es zu Orkanböen. In Portugal stürzte eine Autobahnbrücke zwischen Lissabon und Porto infolge der Unwetter teilweise ein. Tote oder Verletzte gab es nicht. In dieser Woche drohen erneut starke Regenfälle und Überschwemmungen. Die Iberische Halbinsel leidet besonders unter dem Klimawandel. Seit Jahren leiden die Menschen dort unter extremen, immer längeren Hitzewellen im Sommer. Im Herbst und Winter treten dann immer häufiger Starkregen und Überschwemmungen auf .