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08.10.2026
23:12 Uhr
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Alle 54 Fußballverbände Afrikas wollen Infantino unterstützen – im Gegensatz zu denen aus Europa. Der Fifa-Chef spricht von einem »wunderschönen Moment der Einheit«.

Die afrikanischen Fu\u00dfball-Verb\u00e4nde haben Fifa-Chef Gianni Infantino ihre Unterst\u00fctzung ausgesprochen. Patrice Motsepe, Pr\u00e4sident des Kontinentalverbands Caf, teilte auf einer Konferenz in Sal auf Kap Verde mit, dass alle 54 Mitgliedsverb\u00e4nde den Amtsinhaber \u00bbeinstimmig und uneingeschr\u00e4nkt unterst\u00fctzen\u00ab. Dabei hatten sich die Verbandsvertreter auf einer B\u00fchne um Infantino versammelt und applaudierten gemeinsam. Der Fifa-Chef bedankte sich via Instagram f\u00fcr einen \u00bbwundersch\u00f6nen Moment der Einheit\u00ab. Infantino will bei der Wahl im M\u00e4rz 2027 im marokkanischen Rabat erneut als Fifa-Chef gew\u00e4hlt werden. Dabei kann der 56-J\u00e4hrige nun offenbar trotz seines letztlich gescheiterten Vorsto\u00dfes zur Vermarktung der Rechte an der Weltmeisterschaft durch externe Investoren weiter von der Unterst\u00fctzung aus Afrika ausgehen. Vor allem die Verb\u00e4nde aus Europa sowie Nord- und Mittelamerika und der Karibik hatten Infantino hingegen das Vertrauen entzogen. Die Vertreter der Europ\u00e4ischen Fu\u00dfball-Union Uefa und der europ\u00e4ischen Verb\u00e4nde erneuerten nach ihrem Treffen in Berlin ihre Kritik an Infantino und die Forderung nach einer Abl\u00f6sung des Fifa-Chefs. Dabei umrissen sie ein Profil f\u00fcr einen m\u00f6glichen Nachfolger, benannten aber noch keinen konkreten Herausforderer f\u00fcr Infantino. Bis einschlie\u00dflich 18. November muss die Opposition offiziell einen Bewerber benennen, vorher soll es ein weiteres Treffen aller 55 Uefa-Mitgliedsverb\u00e4nde geben. \u010ceferin wird Infantino nicht herausfordern Lange sah es so aus, als ob Uefa-Pr\u00e4sident Aleksander \u010ceferin ein Herausforderer Infantinos werden k\u00f6nnte. Er k\u00fcndigte jedoch nach dem Treffen der europ\u00e4ischen Verb\u00e4nde an, sich f\u00fcr eine m\u00f6gliche Wiederwahl f\u00fcr seine jetzige Position aufstellen lassen zu wollen. Nachdem Infantino in den vergangenen Monaten verst\u00e4rkt kritisiert wurde, f\u00fchrte \u010ceferin die europ\u00e4ische Opposition gegen den Fifa-Pr\u00e4sidenten an und wurde als m\u00f6glicher Konkurrent bezeichnet.