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23.01.2026
11:28 Uhr
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In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist Verkehrschaos ausgebrochen. Gefrorener Regen macht Straßen und Wege spiegelglatt. Mindestens drei Menschen sterben.

Gefrorene Straßen und Gehwege haben im Nordwesten Deutschlands Hunderte Unfälle verursacht. Wie die Polizei mitteilte, verletzten sich Menschen bei zahlreichen Zusammenstößen im nördlichen Nordrhein-Westfalen und westlichen Niedersachsen teils tödlich. Allein die Polizeidirektion Osnabrück meldete über 300 Unfälle mit 17 Verletzten und nannte die Lage "nahezu katastrophal". Selbst bei geringer Geschwindigkeit verlören Fahrzeuge unkontrolliert die Haftung. Straßen, Fuß- und Radwege seien "spiegelglatt". Die Polizei rief die Bürger dazu auf, zu Hause zu bleiben. Ähnliches war im niedersächsischen Emsland zu vernehmen, etwa in Lingen oder Cloppenburg. Mehrere Landkreise sagten die Schule ab. Drei Tote auf deutschen Straßen Auf der A44 südlich von Paderborn in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich in der Nacht und am Morgen nach ersten Angaben der Polizei 18 Unfälle, zwei davon tödlich. Ein kleiner Lastwagen kollidierte demnach mit einem Sattelzug, der Papier geladen hatte und in Brand geriet. Der Fahrer des kleineren Lkw starb. Zwischen Marsberg und Lichtenau fuhr ein Auto auf einen Lastwagen auf, zwei Menschen starben. Zum Mittag dürfte der Regen westlich der Weser abklingen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Dessen Warnung galt für das Emsland und Ostfriesland sowie die Landkreise Nienburg, Göttingen, Holzminden, Schaumburg und die Region Hannover.