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01.03.2026
05:27 Uhr
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Die Sängerin Sarah Engels hat den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest gewonnen. Im Mai singt sie für Deutschland bei dem internationalen Musikwettbewerb in Wien.

Die 33-jährige Sarah Engels hat sich beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest gegen acht weitere Kandidaten durchgesetzt. Nun wird sie Deutschland am 16. Mai im diesjährigen ESC-Finale in Wien vertreten. "Ich freue mich so krass, dass ich dabei sein darf, und ich werde mein Bestes geben für Deutschland", sagte sie. Engels, die durch die Castingshow Deutschland sucht den Superstar damals noch als Sarah Lombardi bekannt wurde, tritt mit dem Lied Fire für Deutschland an. Inhaltlich soll das Lied vor allem Frauen stärken. "Wir leben in einer Welt voller Social Media. Irgendwie wirkt alles so unecht", sagte Engels, die bei Instagram 1,8 Millionen Follower hat. Sie wolle jeder Frau sagen: Sie brauche sich nicht zu verstellen, sondern sie dürfe einfach sein, wer sie sei. ESC wird von Boykottaufrufen überschattet Am deutschen Vorentscheid nahmen insgesamt neun Acts teil, moderiert wurde er von Hazel Brugger und Barbara Schöneberger. Eine internationale Jury aus 20 Ländern wählte davon die drei aus ihrer Sicht besten Acts aus. Darunter waren auch die durch die Show The Voice Kids bekannt gewordene Sängerin Molly Sue und der Künstler wavvyboi aus Liechtenstein. Das Publikum entschied schließlich über den deutschen Beitrag und wählte Engels. Anders als in den Vorjahren verantwortete diesmal nicht mehr der Norddeutsche Rundfunk (NDR) den Auswahlprozess, sondern der Südwestrundfunk (SWR). Der Sender hat die Federführung innerhalb der ARD übernommen und setzte unter anderem auf sogenannte Songwritingcamps, um geeignete ESC-Titel zu entwickeln. Der Moderator Stefan Raab war nicht mehr Teil des Auswahlprozesses. Da im vergangenen Jahr der österreichische Sänger JJ den Wettbewerb gewonnen hatte, findet der diesjährige ESC in Wien statt. An der 70. Ausgabe des weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs nehmen dieses Jahr nur 35 Länder teil. Wegen der Teilnahme Israels boykottieren mehrere Länder den Wettbewerb – sie kritisieren das Vorgehen Israels im Gazastreifen.